Gute Medaillenausbeute bei starker Gegnerschaft


Am letzten Wochenende des Septembers reisten 19 Judoka des Rathenower Judo Club 1961 e.V. unter der Begleitung ihrer Eltern und den Betreuern in die Havelstadt nach Brandenburg. Dort war das Turnier um den 44. Silbernen Roland ausgeschrieben, ein Sichtungsturnier des Brandenburgischen Judo-Verbandes. Dadurch reisten Gäste aus vielen Brandenburger Vereinen und aus vier weiteren Bundesländern an, welche das Teilnehmerfeld quantitativ aber eher qualitativ aufwerteten. Unsere Delegation bestand aus noch sehr jungen Kämpfern bis hin zu unseren jungen aufstrebenden Nachwuchsjudoka. Alle hatten Gegner welche sich in den Weg zur Goldmedaille verwehren wollten und besiegt werden mussten. Hier reichte die Anzahl an Kontrahenten von zwei bis hoch zu 18 Gegnern. Trotz des Unterschiedes in den Technikrepertoiren zeigten sich alle von der Besten Seite, auch wenn der unermüdliche Einsatz nicht immer belohnt wurde. Hier mussten viele ,,Schlachten´´ über die gesamte Kampfzeit erarbeitet werden. Trotz des Willens zum Siegen, fehlte einigen der Mut und das entsprechende Auftreten. Hieran wird nun gearbeitet, dass neben dem technischen Background, auch die psychische Einstellung passt und dadurch ein rundes Kampfverhalten geschaffen wird. Nichtsdestotrotz konnten alle mit dem Tag und ihren Einsatz zufrieden sein. Das bestätigten auch die Betreuer, welche ihre Sportler umfassend vor, während und nach den Kämpfen betreuten und ihnen Feedback mit auf den Weg gaben. Durch die intensive Betreuung konnten viele Medaillen bei dem stark besetzten Sichtungsturnier erzielt werden. So gab es die Goldmedaille für Adél Ertel, Jana Shirokov, Tobias Kalisch und Joe-Milena Blank. Über den zweiten Podestplatz freuten sich Deyna-Celine Kalisch, Paul Gerholdt und Carina Shirokov. Das Bronzene Edelmetall nahmen Nora Marschner, Raphael Falkenthal, Felix Lisdau, Pius Später, Sophia Nitsche und Damian Jason Schulze mit nach Hause. Leider verloren einige unserer Sportler ihren Kampf im kleinen Final und erreichten dadurch einen sehr achtbaren fünften Platz. Dazu zählten Florian Beck und Daniel Schwarzer. Hinzu kamen noch siebente und neunte Plätze von unseren weiteren teilnehmenden Sportlern. Nun steht eine Woche der Regeneration an, bevor in der zweiten Ferienwoche wieder gestartet wird, um für die anstehenden Aufgaben gewappnet zu sein.